Minigolfen 2015

Am 06.09.2015 war es wieder soweit: Das große CdB Open Minigolf fand wieder statt.

Trotz des schlechten Wetters kamen wieder viele Mitglieder des CdB mit ihren Frauen und Freundinnen zu der Minigolfanlage in Peine am Stadtpark. Yannick Höver begrüßte alle Anwesenden und erläuterte die Regeln. Nachdem der kurze Schauer abgewartet wurde, wagten sich die 23 Teilnehmer auf die Bahnen. Als die 18 Löcher von Jedem gemeistert wurden, konnte man sich bei Gegrilltem und frischen Salaten, die von Viola Pfreimer, Ulrike Heller und Jan Herbig gespendet wurden, stärken.

Danach nahm Jan Herbig die Siegerehrung vor:
In der Gruppenwertung belegten Marcel Rössel, Christopher Loke, Marius Möhle und Timo Patermann den dritten Platz mit 75 Schlägen im Durchschnitt. Den zweiten Platz belegten Ulrike und Matthias Heller, Dennis Heller, Anabell Wendrich, Christa und Heino Maiworm mit 59 Schlägen im Durchschnitt. Auf den begehrten ersten Platz kamen Martin Pfreimer, Tim Helbig, Yannick Höver und Jan Herbig mit 59 Schlägen im Durchschnitt.
Die Paarwertung führen Dennis Heller und Anabell Wendrich (114 Schläge) an, gefolgt von Ulrike und Matthias Heller (117 Schläge) sowie Thomas Best und Thea Schiller (127 Schläge).
In der Einzelwertung ging es etwas enger zu: Der Vorjahressieger Dennis Heller (49 Schläge) wurde auf den dritten Platz verwiesen. Sein Vater Matthias Heller (48 Schläge) sicherte sich den zweiten Platz. Minigolfsieger 2015 ist einer der Organisatoren, nämlich Jan „Heftig“ Herbig (47 Schläge), der von Yannick Höver proklamiert wurde. Alle Sieger bekamen lukrative Preise überreicht.

Hauptversammlung 2015

article_pic_id1030340

von hinten links: Thomas Best, Christoph Wiegand, Tizian Hoffmann, Dennis Heller, Felix Deneke, Tobias Osterloh, Christian-Philipp Weitling, Tim Helbig, Martin Pfreimer, Jan Herbig, Yannick Höver, Victor-Lennart Weitling, Jan Grünheit, Jonas Urbaniak, Oliver Winterhoff

Um kurz nach 20 Uhr eröffnete der Deputierte, Tizian Hoffmann, die Hauptversammlung der Junggesellen. Auf der Agenda standen die Wahlen des Collegiums sowie eine Vorausschau auf den Königsball am 26.09.2015. Zudem gab Hauptmann, Christoph Wiegand, einen kleinen Rückblick über das vergangene Peiner Freischießen.

Als erstes wurden die Posten der Leutnanten gewählt. Tim Helbig wurde als Erster und Martin Pfreimer als zweiter Leutnant gewählt. Sven Lehrmann schied dabei aus.
Sentimental wurde es bei der Wahl des Feldwebels: Jan-Hendrik Pieper (liebevoll „Stöpsel“ genannt) stand nach 12 Jahren Collegiumszeit nicht zur Wiederwahl. Er gab seinen Posten aus beruflichen Gründen und aufgrund seines Alters (er ist vor kurzem 30 Jahre alt geworden) ab und schlug Christian-Philip Weitling als seinen Nachfolger vor. Christian-Philip durfte zuvor schon zwei Freischießen für Jan-Hendrick als Feldwebel einspringen. Nun bekam er offiziell die Schulterklappen überreicht.
Hauptmann Christoph Wiegand bedankte sich noch einmal für die geleistete Arbeit und betonte, dass es in der heutigen Zeit bei den Junggesellen nicht selbstverständlich sei, so eine lange Zeit im Collegium aktiv zu sein. Dafür gab es als Dankeschön nicht nur den gravierten Bierseidel, sondern auch einen wertvollen Whiskey vom Collegium überreicht.
Als Fähnriche und Fahnenbeschützer wiedergewählt wurden Yannick Höver, Jan Grünheit, Dennis Brennecke, Vincent Kopitz, Jan Herbig, Sebastian Nagel und Oliver Winterhoff. Neu in das Collegium gewählt wurden Victor-Lennart Weitling und Jonas Urbaniak.

Nachdem Tizian Hoffmann die bevorstehenden Termine verlas, ergriff Achim Bostel das Wort und dankte Bürgerschaffer, Thomas Weitling, für die Organisation und Durchführung des großartigen Europaschützenfestes. Thomas ergriff noch einmal selber das Wort und erwähnte, wie wichtig es ihm war, dass auch die Peiner Corporationen in dieses Fest mit eingebunden wurden und freut sich darüber, dass nun beide seiner Söhne im Collegium der Junggesellen sind.

Auch ein Feldwebel muss mal die Treppe fegen…

Unser Feldwebel Jan-Hendrik Pieper wurde letzte Woche 30 Jahre alt!article_pic1_id1030316
Da er die weiße Hose trägt, ist unser geschätzter „Stöpsel“ noch ledig. Mit Eintritt in das 30. Lebensalter heißt es mit dieser Bedingung dann: Die Treppe am Ratshaus muss gefegt werden! Unter heimlicher Aktion bereiteten Familie, Freunde und Corps-Brüder vor Tatzeit am Samstag, den 18. Juli, abends die Getränke, Essen und natürlich auch die für ihn wegzufegenden tausend Kronkorken vor, während Jan nichtsahnend in seiner Wohnung in der Ruhe vor dem Sturm ein Nickerchen hielt. Ein Abholkommando machte sich mit Kameramann und Kostüm für ihn auf den Weg zu ihm und sorgte dort mit deren Präsenz vor seiner Haustür für ein verblüffendes und überraschtes Gesicht, dass sich sofort in starke Freude ausbreitete. Nach der feierlichen Übergabe des Nonnen-Kostüms ging es durch die Innenstadt zurück zum Ratshaus, wo ihn 30 Personen feierlich in Empfang nahmen. article_pic3_id1030316Kurz darauf fing Stöpsel ausgerüstet mit einer Zahnbürste an die Treppe von Kornkorken zu befreien. Doch diese Aufgabe wurde ihm nicht zu leicht gemacht, da merkwürdigerweise viele Kronkorken wieder den Weg nach oben fanden. Mit einem Schaumwürfel hatte er allerdings die Chance sein Werkzeug ausrüsten. Durch seine hervorragende Würfelkunst gelang es ihm sich schnell ewürfelrst ein Rarticle_pic5_id1030316asierpinsel und dann eine Klobürste zu erspielen. Doch wo war die Erlösung? Jan-Hendrik musste eine Jungfrau finden, die ihn mit einem zarten Kuss vom Fegen befreit. Nach knapp über eine Stunde erklärte sich eine Dame namens Lara mit einem großen Lächeln bereit. Doch was geschah nun? Ist der Fluch nun verschwunden? Nein! Traditionell muss die anwensende Person, die als nächstes das dritte Jahrzehnt betreten wird, die Reste zusammenfegen und dies war kein anderer als Eick Rathe. Mit einem großen Grinsen übergab Stöpsel ihm sein Werkzeug. Im Anschluss fand der Abend in Georg’s Insel seinen Ende.

article_pic7_id1030316Zu Jan-Hendrik Piepers Person: Er wurde am 15.07.1985 geboren und übt seinen Beruf als Marine Offizier bei der Bundeswehr aus. Im Jahre 2002 trat er auf den Tisch des CdB und kam bereits im folgenden Jahr ins Collegium. Zur gleichen Zeit absolvierte er seinen Abitur-Abschluss am Gymnasium am Silberkamp und studierte daraufhin Nautik. Aufgrund seiner militärischen Erfahrungen macht er seit 2010 als Feldwebel des CdB einen sehr guten Job, wofür ihn viele sehr schätzen und die Formaldienste sowie das Marschieren im Verein immer sehr akkerat ablaufen. Unter anderem entstand hierdurch eine enge Verbundenheit mit dem Fanfarenzug Ölsburg. Dort ist Jan vorallem für seine jährliche Aktion eine ganze Terrine Niedersachsensuppe zu essen bekannt, wofür er mit aktueller Jahreszahl jedes Mal einen großen Holzlöffel als Trophäe bekommt. Aufgrund seiner beruflichen Verpflichtung wird er bei der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr zur Wiederwahl stehen. Wir möchten uns hier für seinen jahrelangen starken Einsatz im CdB und der Pflege der vereinsübergreifenden Freundschaften bedanken!
article_pic6_id1030316

Zünftiges Königsfrühstück mit Junggesellenkönig Felix Deneke

„Akkerate“ Feier beim Königsfrühstück des Corps der Bürgersöhne: Ulrich Franke ist Passive Majestät

Artikel von Katrin Bolte (Peiner Allgemeine Zeitung)

Peine. Wenn in den „Heiligen Hallen“ des Corps der Bürgersöhne Wein statt Bier auf dem Tisch steht, dann muss wohl Königsfrühstück sein. Und so war es auch gestern, als pünktlich um 11 Uhr der neue König der Junggesellen, Felix Deneke, den Saal betrat und das zünftige Königsfrühstück seinen Lauf nahm.
Mit von der Partie war natürlich auch die neue Passive Majestät Ulrich Franke, der als „Wiederholungstäter“ die, Königswürde trägt. „Ich? im Leben nicht mehr, habe ich einmal gesagt«, so Franke. „Ich bin neulich aus dem Vorstand ausgetreten. um in Ruhe Freischießen feiern zu können, aber dennoch wünsche uns ein richtig geiles Königsjahr“.
Bei Wein und Braten warteten die Anwesenden gespannt auf Rede von Hauptmann Christoph Wiegand, der es traditionell anging. „Was du ererbt von deinem Vater hast, erwirb es, um es zu besitzen. Was man nicht nützt, ist eine schwere Last. Nur was der Augenblick erschafft, das kann er nützen“ — so der Leitspruch der Peiner Junggesellen. Diesen nahm Wiegand genauer unter die Lupe und erntete mit seinen Ausführungen ordentlich Applaus aus den Reihen.
Den heimste auch Michael Ramm als Vertreter des Rates der Stadt Peine ein, der mit Kreisfusion und Nutzung des Weißen Schwans einige heiße Eisen in die Hand nahm.
Worte des Dankes fand Klaus Schäfer, Gründungsmitglied der Schießabteilung, „Ich möchte dem Hauptmann, dem Collegium und den Deputierten für die grandiosen 200-Jahr-Feierlichkeiten danken“, sprach er und bekam dafür anhaltenden Applaus. Allerdings hatte er auch einen Seitenhieb für Ratsmitglied Michael Ramm dabei: „heute leistet sich der Rat Redenschreiber“, führt er aus. „Früher hat man mit zitternden Knien hier frei gesprochen“. Damit neigte sich das Königsfrühstück dem Ende entgegen und hinterließ eine ausgelassene Korporation, die früher wie heute „akkerat“ feiern kann.

Felix Deneke ist neuer König des Corps der Bürgersöhne

Der 19-Jährige ist ein „Gelernter“ und Fan von Eintracht Braunschweig

article_pic_id1030362

Foto: Die neue Majestät Felix Deneke

Artikel der Peiner Allgemeine Zeitung

Peine. Nach den rauschenden Feierlichkeiten des Jubiläumsjahrs 2015 geht das Corps der Bürgersöhne gestärkt in die Zukunft und hat seit gestern einen neuen König – er heißt Felix Deneke, wohnt in der Duttenstedter Straße 19 und wird seine Residenz in der Worthstraße 17 aufschlagen.
Mitglied im Corps der Bürgersöhne zu sein, ist in Peine weiterhin attraktiv, wie die jährlichen Zugänge an Rekruten beweisen. Es ist deshalb auch attraktiv, der König dieser weiterhin aufstrebenden Korporation zu sein. Felix Deneke legte bisher eine Bilderbuch-Freischießen-Karriere hin, die heute mit der Königswürde einen weiteren Höhepunkt erlangt. Natürlich ist er mit Fuhsewasser getauft. Durch seinen Großvater, der ein langjähriger Corpsbruder ist und noch heute der sogenannten Zelttruppe angehört, die für viele kleine handwerkliche Leistungen rund um die „Heiligen Hallen“ zuständig ist, wurde in ihm die Begeisterung für das Freischießen geweckt.
Seit 2010 nimmt er als akkerater Peiner Junge am Freischießen teil, zunächst als Bärenjunge. 2012 ging er „auf den Tisch“ und wurde in seine Korporation aufgenommen. Er ist damit ein sogenannter „Gelernter“, Schnell übernahm er Verantwortung im Corps und wurde in den Schießvorstand gewählt. An den Schießabenden der Korporation nimmt er regelmäßig mit „großer Freude teil.
Felix Deneke ist leidenschaftlicher Fan des Fußball-Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Seinen 20. Geburtstag im nächsten Monat wird der Auszubildende zum Hotelfachmann nun als neuer König des Corps der Bürgersöhne feiern.

Üben für den Königsschuss

article_pic_id1030309

Die erfolgreichen Schützen (v.l.): Thomas Weitling, Andrea Weitling, Anabell Wendrich, Victor-Lennart Weitling und Christian-Philipp Weitling als Vorsitzender der Schießabteilung

Am vergangenen Sonntag fand das traditionelle Sundernpokalschießen der Junggesellen statt. Der Nachmittag bot neben Bier und Bratwurst den Junggesellen die Möglichkeit sich schon einmal mit dem Schießstand vertraut zu machen, um am nächsten Sonntag den möglicherweise entscheidenden Schuss beim Königsschießen abgeben zu können. Besonders erfolgreich war dabei die Familie des Vorsitzenden der Schießabteilung Christian-Philipp Weitling.
Den Pokal in der Jugendklasse konnte sich Victor-Lennart Weitling mit 77 Ring sichern. Bei der „Er & Sie“-Wertung sicherten sich Andrea und Thomas Weitling den Pokal. Thomas Weitling errang zudem den Pokal des besten Einzelschützen in der Paarwertung. Auch in der Seniorenklasse, über 45 Jahre, bewies sich Thomas Weitling als sicherer Schützen und errang mit 92 Ring vor Thomas Klingenberg und Thorsten Kuhn den ersten Platz. Platz eins bei den Damen teilten sich Anabell Wendrich und Sina Mehnert mit jeweils 83 Ring, vor Lianne Reschke auf Platz 2. Alle Drei erhielten als Preis eine Flasche Europaschützenfest-Sekt. Über den erneuten Gewinn des Sundernpokals konnte sich die Aktive Majestät Tizian Hoffmann freuen, welche mit 88 Ring ihr Können unter Beweis stellte und damit Vincent Kopitz sowie Yannick Höver auf die Ränge zwei und drei verwies.